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Barcelona ist in folgende 10 Distrikte eingeteilt:



Ciutat Vella
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Die Altstadt zwischen Gotik, Kunst, Tourismus, Armut, Kriminalität und Avantgardismus.

Stadtteile: El Raval, La Barri Gotik, La Riberia/Casc Antic, La Barceloneta

Barcelona bestand bis Mitte des 19. Jahrhunderts nur aus der heutigen Altstadt, genau genommen aus den Stadtteilen El Raval, La Barri Gothik und La Riberia, die sich vom alten Hafen, dem "Port Vell" bis zu den "Rondes" erstreckt. La Barceloneta war zu diesem Zeitpunkt noch ein künstlich erzeugtes kleines Fischerdörfchen. In Cuitat Vella lebten viele Menschen "eingezwängt" auf engem Raum in dem "Gassengewirr". Leider ist das heute noch so, trotz einiger Sanierungsprojekte.

Die Altstadt Bercelonas hat einen ureigenen Charme. Das eine Viertel strotzt nur so von "Geschichte" und Kunst, im nächsten wechseln sich Trödelläden, avantgardistische Geschäfte und ausgefallene Klamottenläden mit urigen Cafés und "Schickimickibars" ab, und schließlich gelangt man in Gassen, in denen man lieber nicht sein sollte...

Durch die Altstadt führen auch die weltbekannten und so hoch gepriesenen 2 Kilometer langen Ramblas. Auf diesem Boulevard ist alles auf Tourismus ausgelegt. Hier befinden sich die teuren Hotels und überteuerte Restaurants, Cafés und Geschäfte. Außerdem säumen viele "Touristenbuden" vollgespickt mit Karten, Reiseführern, Zeitungen uvm sowie originelle Straßenkünstler und Wahrsagerinnen den Weg.

Wenn du das "echte" Barcelona erleben willst, solltest du dich von den Ramblas fernhalten und - mit einem guten Stadtplan in der Tasche - die engen Altstadtgassen durchforsten. Dabei wirst du die urigsten Bars, die schönsten Plätze, die "gotischsten" Ecken und die ausgefallensten Geschäfte finden und den Charme Barcelonas so richtig genießen können.

La Eixample
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Die "Neustadt", das "teure" Nobelviertel zwischen der Altstadt und dem "Dorf "Gràcia, mit den schönsten Monumenten des Jugendstils und Modernismus.

Stadtteile: San Antoni, L'Esquerra de L'Eixample, La Dreta de L'Eixample, La Sagrada Familia, El Fort Pius

Mitte des 19. Jahrhunderts sprengte der Expansionsdrang des katalanischen Bürgertums die zu eng gewordene Mauer des mittelalterlichen Stadtkerns und drängte hinaus in die weite Ebene des brachliegenden Umlandes. Dort entstand nach den Plänen von Idefons Cerdadas La Eixample, übersetzt "die Stadterweiterung", das größte Jugendstilviertel Europas, dass sich in Barcelona Modernisme‘ nennt. Die Strassen des Bezirks wurden nach amerikanischem Vorbild in einem "Schachbrettmuster" angelegt. Diese Anordnung und die vielen wunderschönen katalanischen Jugendstilbauten von Gaudi, Montaner und anderen großen Architekten machen dieses Stadtteil so einzigartig.

Auch heute ist La Eixample immer noch eines der teuersten und nobelsten Bezirke. Die Mieten in den Prachtbauten sind für Normalbürger kaum zu bezahlen und der Nobelboulevard Passeig de Gràcia ist zur teuersten Einkaufsstrasse der Stadt geworden. Wer hier entlang geht, kommt an den berühmtesten Mordanisme-Bauten vorbei, wie die Casa Milla oder Casa Battlo. Am Nordrand des Eixample in Richtung des Bezirks Gracia befindet sich das Wahrzeichen der Stadt, die Sagrada Familia.

Den Bezirk La Eixample solltest du zu Fuß durchqueren, und nicht nur dort, wo es der Reiseführer vorschlägt. Denn auch im Eixample stößt man immer wieder auf entzückende Ecken, wunderschöne Plätze, prachtvolle Bauten, reizende Geschäfte und gemütliche Bars. Man kann sich der Schönheit und der Weite dieses "prunkvollen" Viertels kaum entziehen.

Sants- Montjuic
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Das gemütliche Viertel, mit  Kleinstadt Flair und Olympiaeinschlag.

Stadtteile: Montjuic, Poble Sec, La Zona Franca, La Magoria, Hosta Francs, Sants, La Bordeta, Font de la Guatlla, La Marina

Mit dem Namen Sants-Montjuic wird jeder erst einmal den Berg Montjuic, das Castell de Montjuic, den Paleau Nacional und das moderne Olympiagelände in Verbindung bringen. Sant-Montjuic ist aber noch viel mehr!

Sants-Montjuic ist ein Bezirk mit Kleinstadtflair und einem unglaublichen Charme und Esprit. Der ureigene Charakter, der sich hier im Zuge der Arbeiterbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt hat, hat sich trotz Olympiaeinschlag und Tourismus nicht unterkriegen lassen. Der Bezirk schließt zum Meer hin mit dem Viertel Poble Sec, dessen Avingurda Parallel in den Jahren vor dem Bürgerkrieg Barcelonas berühmtestes Vergnügungszentrum war und heute noch Reste dieses Flairs aufweist.

Sants-Montjuic solltest du abseits der großen Avingurdas und Rondes unbedingt zu Fuß erkunden. Nur so entdeckst du diesen außergewöhnlichen Charme und Esprit, den dieses authentische Stadtteil ausmacht. Hier stößt man immer wieder auf Straßenzüge, Plätze, Geschäfte und Bars mit einer urgemütlichen und ruhigen Atmosphäre. Auch die Menschen, die hier leben strahlen eine unglaubliche Ruhe und Gelassenheit aus.

Wenn du Barcelona mit allen Sinnen genießen willst, solltest du dir unbedingt in diesem Bezirk eine private Unterkunft besorgen.

Les Corts
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Die High Society der Oberstadt

Stadtteile: Les Corts, Badal, San Ramon, Les Tres Torres, Callblanc, Zona Universitaria, Pedralbes, Finestrelles, Sant Piere Martir

Von dem 1876 eingemeindetem Dörfchen Les Corts ist eigentlich nichts mehr übriggeblieben geblieben. Einzig und allein der alte Friedhof erinnert noch an das kleine Dorf von damals, doch selbst der scheint zwischen den Prunkbauten der Wohlhabenden, den unzähligen Bank- und Versicherungsgebäuden und den riesigen Sportanlagen des F.C. Barcelona ganz schön in Bedrängnis zu geraten.

Les Corts wird heute als einer der gesuchtesten und teuersten Wohngegenden Barcelonas angesehen. Von der Diagonal aufwärts, wo die mehr oder weniger protzigen Villen stehen ist das durchaus nachvollziehbar. Wenn man jedoch von der Diagonal abwärts geht, stößt man zumindest im östlichen Bereich zum größten Teil auf Häuser, die auf dem ersten Blick wie bessere Plattenbauten aussehen und überhaupt nicht mit den prunkvollen Jugendstilhäusern des Eixample oder den Villen aufwärts der Diagonal zu vergleichen sind. Aber auch diese Wohnungen sind im Verkauf und in der Miete überdurchschnittlich teuer.

Wenn du ein bisschen von dem geschäftigen Treiben Barcelonas oder den teuren Luxusgeschäften mitbekommen möchtest, solltest du in Les Corts einfach mal die Diagonal Richtung Eixample gehen und zwischendurch immer mal wieder eine kleine Querstraße durchstreifen. Dann kannst du ein bisschen den High Society Charakter dieses Bezirks spüren.

Sarrià-Sant Gervasi
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Junge Leute, Snobs und Schickeria

Stadtteile: Sarrià, Sant Gervasi de Carolles, Vallvidrera, Les Planes, Cim del Tibidabo

Sarrià-Sant Gervasi war früher der Ort, wo sich Barcelonas Aristokraten hinflüchteten, wenn in der Altstadt mal wieder eine Epidemie ausgebrochen war. In diesem Bezirk ging es also immer irgendwie snobistisch zu. Und daran wird sich wohl auch erst einmal nichts ändern. Dafür sorgen schon die überhöhten Preise für Miet- und Eigentumswohnungen und die teuren Luxusgeschäfte sowie die Schickeriabars.

Wer etwas auf sich hält wohnt hier oder kauft zumindest in Sarrià-Sant Gervasi ein, geht hier essen oder besucht eine der vielen Clubs.

Sant Gervasi ist eines der angenehmsten, sichersten und auch schönsten Stadtviertel, in dem hauptsächlich Wohlhabende wohnen. Hier gibt es auch die meisten Modegeschäfte in ganz Barcelona. Die Auswahl an Clubs, Bars und Diskotheken ist in diesem Viertel ebenfalls groß. Das ist wohl der Grund, warum die Besucher dieses Bezirks in der Regel sehr jung sind. Es lohnt sich auf alle Fälle mal Sarrià-Sant Gervasi zu besuchen, alleine um den Hauch der Schickeria Barcelonas zu spüren.

Gràcia
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Das  beschauliche Studenten- und Alternativ-Viertel mit dörflichem Flair

Stadtteile: Gràcia, La Salut, Vallcarca

Bevor in Barcelona die Stadtmauern niedergerissen wurden und sich die Stadt immer mehr Richtung Berge ausbreitete, war Gracia ein kleines unabhängiges Dorf, in dem Zivilcourage, freiheitliches Denken und ein ausgeprägter Sinn für Solidarität und Gerechtigkeit herrschten. Dieser Lebensrhythmus ist auch heute noch in dem Bezirk zu spüren. Die eigenwilligen Bewohner widersetzten sich bis Ende des 19. Jahrhunderts hartnäckig der Eingemeindung und bringen auch heute noch manches Stadtprojekt zu Fall.

Sein Charme und seine aparte Mischung aus dörflicher Behäbigkeit und weltoffenem Savoir-faire macht Gràcia zu eines der rührigsten und beschaulichsten Bezirke. Hier wird Nachbarschaftsleben noch groß geschrieben.

In Gràcia scheint die Zeit still zu stehen. Die engen Gassen, die kleinen Häuser und Handwerksbetriebe, die gemütlichen Eckkneipen und Lokale, die vielen Plätze und Patios, die kleinen entzückenden (Tante Emma-) Lädchen und die vielen Märkte mit den unzähligen Anbietern machen das Leben hier sehr beschaulich und stellen einen angenehmen Kontrast zu dem hektischen Leben im Rest der Stadt dar. Besonders die Alternativbewegung in den 70er-Jahren hat hier ihre Spuren hinterlassen. In Gràcia ist irgendwie alles bunt und jung und gemütlich.

Garcià solltest du unbedingt zu Fuß besuchen und dir beim durchforsten des Bezirks ruhig viel Zeit lassen. Auch abends und nachts ist hier einiges los. Besonders im Sommer wird auf den vielen Plätzen gefeiert und das Leben in vollen Zügen genossen.

Horta-Guinardó
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Das "billige Arbeiterviertel" im Aufwärtstrend

Stadtteile: Montbau, Sant Genís, Font del Gos, Vall D'Hebron, Horta, La Clota, La Font De'n Fargues, El Carmel, El Guinardó

Vor dem Bürgerkrieg war Horta-Guinardó die beliebte Sommerfrische für erholungssuchende Barceloniner. Im Zuge der großen Einwanderungswelle mutierte schließlich der Bezirk immer mehr zu einem Billigwohnviertel für Arbeiter. Heute verspricht eines der vier olympischen Zentren um das neuerbaute Radstadion, neben dem Park del Laberint, einen neuen Aufwärtstrend.

Ein touristischer Höhepunkt dieses Bezirks ist der berühmte Park Güell an der Grenze zu Gràcia.

Horta-Guinardó
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Stadtteile: Canyelles, Ciutat Meridiana, Guineueta, Porta, Roquetes, Torre Baró, Torre Llobeta, Trinitat Nova, Turó de la Peira, Vallbona, Verdum, Vilapicina

Da ich diesen Bezirk nicht besucht habe und auch keine Infos darüber gefunden habe, kann ich auch nichts über Nou Barris schreiben. Infos findest du auf der offiziellen Site von Barcelona, leider aber nur auf spanisch.

Sant Andreau
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Stadtteile: Sant Andreu, La Sagrera, Trinitat Vella, Navas, Congrés

Da ich diesen Bezirk nicht besucht habe und auch keine Infos darüber gefunden habe, kann ich auch nichts über Sant Andreu schreiben. Infos findest du auf der offiziellen Site von Barcelona, leider aber nur auf spanisch.

Sant Martí
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Das katalanisch Manchaster, ein Viertel zwischen Olympiadorf und Industrie

Stadtteile: El Poble Nou, El Clot, San Marti, El Camp De L'Arpa, Barrís del Besòs, Verneda, La Palmera, La Pau, Maresme

Sant Martí des Provencals war früher ein Dörfchen, von dem heute eigentlich nichts mehr übrig geblieben ist, außer der Name. Auch in Poble Nou, weisen keine Spuren mehr darauf hin, dass hier früher mal ein kleines Fischerdorf stand. Einzig und allein die dörfliche Atmosphäre und der Name sind übrig geblieben. Schuld daran, war die Industralisierung, in dessen Zuge sich das Zentrum des Bezirks immer mehr Richtung Meer verschob und Poble Nou zu einem kleinen katalanischen Manchaster heranwuchs.

Auch heute bestimmen noch Fabriken und Speditionsunternehmen die Szene. Einziger Glanzpunkt ist das Olympiadorf Nova Icaria mit seinen 2500 Wohnungen und der wunderschönen Hafenpromenade.


Aktualisiert: 15.01.2006


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