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Auto/Verkehrsregeln
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In Spanien gelten im Grunde genommen überwiegend die selben Verkehrsregeln wie in Deutschland, auch wenn sich so gut wie kein Spanier danach richtet. Hier einige wichtige Stichpunkte:
  • Geschl. Ortschaften: 50 km/h
  • Landstraßen: 90 km/h, PKW mit Anhänger 70 km/h, Wohnmobile 80 km/h.
  • Schnellstraßen: 100 km/h, PKW mit Anhänger 80 km/h, Wohnmobile 90 km/h.
  • Autobahnen: 120 Km/h, PKW mit Anhänger 80 km/h, Wohnmobile 100 km/h.
  • Es besteht Gurtpflicht.
  • Telefonieren am Steuer ist ohne Freisprecheinrichtung verboten.
  • Das Abschleppen von privaten Fahrzeugen ist streng untersagt und darf nur durch Abschleppdienste durchgeführt werden.
  • Die Promillegrenze (Alkohol) liegt bei 0,5%.
  • Der Großteil der Autobahnen ist Maudpflichtig.
  • Der Führerschein der Mitgliedsstaaten der EU wird in Spanien anerkannt.
  • Die Mitnahme der grünen Versicherungskarte ist kein Muss, erleichtert aber im Schadensfall die Abwicklung.
  • Bei der Autovermietung sollte der Fahrer mindestens 21 Jahre alt sein und schon ein Jahr die Fahrerlaubnis haben.
  • Radfahrer, die einen Radweg benutzen haben stets Vorfahrt und müssen außerhalb einer Ortschaft einen Helm tragen.
  • Verkehrspolizei ist die Guardia Civil und die Policía Munipical.
Weiter Infos kann man auf der Homepage des ADACs nachlesen!

Verkehr
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Der Verkehr in Spaniens Städten ist dicht und wirkt chaotisch (ist aber nicht wirklich chaotisch). Spanier fahren zügig (bzw. schnell) aber sicher und passen in der Regel auf die anderen Fahrzeuge und Fußgänger auf. Hupen ist in Spanien eine Art Volkssport. Egal ob als Warn- oder Begrüssungssignal, als Ausdruck von Wut und Ungeduld oder als "Siegeshymne" des Liebelingsfußballvereins.

Neben dem Auto ist das motorisierte Zweirad, (Motorrad oder Vespa) des Spaniers liebstes Gefährt. Besonders in den Städten sind die Strassen voll davon. Das ist auch kein Wunder, denn man kommt mit dem Mopet viel leichter durch die engen Gassen und Staus als mit dem Auto und findet natürlich auch eher einen Parkplatz. Das Fahrrad wird in Spanien nicht als Transportmittel angesehen, sondern dient eher der sportlichen Betätigung bzw. der Freizeitbeschäftigung. In wenigen (Groß-) Städten (z.B. Cordoba) gibt es gut ausgebaute Fahrradwege. Aber dies ist leider noch nicht die Regel in Spanien.

Tramper sieht man in Spanien selten. Trampen wird in diesem Land nicht sehr gerne gesehen. Spanier trampen nur im Notfall und unter außergewöhnlichen Umständen (Zug/Bus verpasst, kein Geld). Auch Mitfahrzentralen sind in Spanien eher unbekannt.


Trinkgeld
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  • In Restaurants, Hotels, bei Taxifahrten und Führungen gibt man in der Regel 5 bis 10 % Trinkgeld.
  • In den Lokalen legt man das Trinkgeld einfach auf das kleine Tellerchen, auf dem die Rechnung gebracht wurde.
  • In Hotels ist der Bedienungszuschlag im Tagessatz inbegriffen.

Ermäßigungen
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Ermäßigungen gibt es oft für Senioren über 65 Jahre, Kinder oder Gruppen und natürlich Studenten (nur mit internationalem Studentenausweis). Studenten finden hier sicherlich Infos: Centros de Informatión Juvenil oder TIVE.

Stadtplan & Reiseführer
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Ein Stadtplan und ein Reiseführer ist besonders in Spaniens Großstädten unabdingbar! Gute Reiseführer habe ich unter "Buchtipps" vorgestellt. Diese beiden Utensilien sollte man sich schon vor der Reise beschaffen und auch mal durchlesen.

Man sollte nicht ganz unvorbereitet nach Spanien fahren, sondern sich im Vorfeld schon mal ein bisschen informiert haben (z.B. auf Internetseiten oder im Reiseführer).

Nachtleben
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In jeder größeren Stadt gibt es Nachtclubs, Cafés und Restaurants. Jeder (Urlaubs) Ort hat sein eigenes Unterhaltungsangebot. Das Spektrum reicht von Flamenco und ähnlichen Volkstänzen bis hin zu Diskotheken und Nachtclubs. Das Nachtleben mit seinem Unterhaltungsprogramm beginnt generell sehr spät (meist nach dem Abendessen, welches erst gegen 22.00 Uhreingenommen wird) und hört erst am frühen Morgen auf.

Etikette
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Die Spanier grüssen sich generell und plaudern gerne miteinander, auch wenn sie sich eigentlich gar nicht kennen. Das Händeschütteln und der Bergrüßungskuss auf die Wange (unter Frauen) gehört sozusagen zur spanischen Etikette. Unter Freunden und Familienmitgliedern wird sich zur Begrüßung geküßt und umarmt.
  • Zur Begrüßung gibt man sich die Hand.
  • Bei Einladungen dem Gastgeber ein kleines Geschenk mitbringen.
  • Blumen nur zu besonderen Anlässen mitbringen.
  • Alltagskleidung wird im allgemeinen akzeptiert. In einigen Hotels und Restaurants wird von Männern Jackett und Krawatte erwartet.
  • Abendkleidung ist nur bei besonders förmlichen Veranstaltungen vorgeschrieben.
  • Badekleidung gehört ohne Ausnahme an den Strand.
  • Nichtraucherzeichen sollten beachtet werden.


Aktualisiert: 21.01.2006


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